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Juni-Pressemitteilung der Hülfskasse

Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte/
Erfreuliches Ergebnis der Weihnachtsspendenaktion 2022 und Hochwasserhilfen

Die Hülfskasse dankt allen Spender:innen, die ihrem Aufruf zur Weihnachtsspende im Jahr 2022 folgten: Für Bedürftige innerhalb der Anwaltschaft gingen rund 210.500 Euro an Spenden ein! Die Mittel ermöglichten es, bundesweit an bedürftige Rechtsanwält:innen sowie deren Familien einen großzügigen Betrag auszuzahlen. Erwachsene und Kinder freuten sich – wie bereits im Jahr 2021 – über jeweils 700,00 Euro. Vor dem Hintergrund der Energiekrise und der allgemeinen Inflation aufgrund des Ukraine-Krieges war diese Hilfe selbstverständlich sehr willkommen. So konnte die Hülfskasse zum Beispiel die Witwe eines Rechtsanwalts und deren zwei Kinder in Nordrhein-Westfalen unterstützen. Der Familienvater war bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Hochwasserhilfen 2022

Auch noch im Jahr 2022 zahlte die Hülfskasse an drei Kanzleien Hochwasserhilfen aus. Die Kanzleien wurde dem Verein über die Bundesrechtsanwaltskammer und den Deutschen Anwaltverein vermittelt. Es handelte sich um weitere Überweisungen an die von der Ahrflut im Jahr 2021 betroffenen Kanzleien.
Lebensumbrüche können jede/n treffen. Die Hülfskasse bittet um Kontaktaufnahme, sollten den Leser:innen Personen innerhalb der Anwaltschaft in Schwierigkeiten bekannt oder jemand selbst betroffen sein. Der Verein unterstützt nicht nur Rechtsanwält:innen (ein-schließlich ehemalige), sondern auch deren Witwe(r)n und Kinder.

 

Spendenmöglichkeiten:

Online: https://huelfskasse.de/spenden/

Deutsche Bank Hamburg
IBAN: DE45 2007 0000 0030 9906 00
BIC: DEUTDEHHXXX

Kontakt:
Hülfskasse Deutscher Rechtsanwälte
Christiane Quade
Steintwietenhof 2
20459 Hamburg
Telefon: (040) 36 50 79
Fax: (040) 37 46 45
E-Mail: info@huelfskasse.de
Internet: www.huelfskasse.de

 

Pressemitteilung Juni 2023

author: Heike Filipczyk
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Angriff auf die Ukraine – Nachlese zum Symposium vom 12. Juni 2023

Angriff auf die Ukraine –
Betrachtungen aus geschichtlicher, politischer und völkerrechtlicher Sicht

Der Kölner Anwaltverein erfreute sich mit seiner Veranstaltung am 12. Juni 2023 im Plenarsaal des Oberlandesgerichts Köln trotz sehr hoher Temperaturen an voll besetzten Stuhlreihen.

Nach einleitenden Worten des Sprechers des Arbeitskreises Recht + Politik sowie Hauptorganisators dieser hochaktuellen Vortragsveranstaltung RA Jürgen Sauren erging das Wort an den Moderator dieser Abendveranstaltung Georg Restle. Als Leiter und Moderator der Fernsehsendung „Monitor“ berichtete er im März und April 2022 aus Lviv und Kiew über den Ukraine-Krieg und konnte mit diesem fundierten Fachwissen in der sich anschließenden Podiumsdiskussion den Zuhörern reichlich Denkanstöße zu vielen Fragen in Bezug auf eine Einordnung der aktuellen Situation vermitteln.

Als erster Referent gab Prof. Dr. Martin Aust einen geschichtlichen Überblick zum Angriff Russlands auf die Ukraine. Seit 2009 hat er eine Professur für Geschichte Ostmitteleuropas/Osteuropas bzw. seit 2015 für Geschichte und Kultur Osteuropas inne. Als erster Vorsitzender des Verbands der Osteuropahistorikerinnen und -historiker und Mitautor einer jüngst erschienenen Veröffentlichung befasst er sich nachhaltig mit dem Verhältnis Russlands zur Ukraine.

Anschließend stellte Botschafter a.D., Dozent und Autor Dr. Hans-Dieter Heumann seine politische und sicherheitspolitische Sicht den Zuhörern dar. Er war als Diplomat u.a. an den deutschen Botschaften in Washington, Moskau und Paris eingesetzt und arbeitete im Leitungs- und Planungsstab des Auswärtigen Amts sowie im Planungsstab des Verteidigungsministeriums. Bis 2015 leitete Dr. Heumann die Bundesakademie für Sicherheitspolitik und führt aktuell ein Programm des Auswärtigen Amtes für junge ukrainische Führungskräfte durch.
Den letzten Vortrag dieses Abends bestritt Prof. Dr. Claus Kreß, seit 2004 Professor für Straf- und Völkerrecht an der Universität zu Köln und dort mit Gründung 2012 Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht. Er ist Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs für das Verbrechen der Aggression und gab den Zuhörern schließlich aus diesem Background heraus eine Bewertung des Krieges aus völkerrechtlicher Sicht.

Im Anschluss an dieses brandaktuelle und sehr interessante Symposium klang der Abend bei Getränken und Canapés in geselliger Runde aus.

Ein herzlicher Dank ergeht an die Herren Prof. Dr. Aust, Dr. Heumann und Prof. Dr. Kreß sowie Herrn Restle für Ihr Kommen und Ihre Mitwirkung bei dieser spannenden kostenfreien Veranstaltung!

 

 

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author: Heike Filipczyk
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Revue zum Jahresempfang bei den Kölner Arbeitsgerichten 2023

Auch dieses Jahr war der Jahresempfang bei den Kölner Arbeitsgerichten am 05. Juni 2023 im Fachgerichtszentrum Blumenthalstraße in Köln wieder ein voller Erfolg, meldeten sich doch rund 80 Fachanwältinnen und Fachanwälte sowie Richterinnen und Richter zu diesem jährlichen Netzwerktreffen des Ausschusses Arbeitsrecht des Kölner Anwaltverein an.
Nach den Grußworten des Präsidenten des Kölner Landesarbeitsgerichtes Herrn Dr. Jürgen vom Stein und des Direktors des Kölner Arbeitsgerichtes Herrn Dr. Dirk Gilberg hielt Frau Rechtsanwältin Dr. Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht, einen spannenden Fachvortrag über „Aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung zum Annahmeverzug“. Hierdurch konnten die Teilnehmer nicht nur ihr Fachwissen erweitern, sondern bei Bedarf auch kostenfrei eine FAO-Bescheinigung über eine Stunde erlangen.
Gleichzeitig verabschiedete sich Herr Rechtsanwalt Sebastian Rohrbach, Fachanwalt für Arbeitsrecht und bisheriger Sprecher des Ausschusses Arbeitsrecht, mit dieser Veranstaltung nach zwei Wahlperioden. Seit Jahren organisierte er diesen großartigen Jahresempfang und übergab nun den Staffelstab an Frau Rechtsanwältin Janine Linde, Fachanwältin für Arbeitsrecht, die vergangenen Monat dieses Amt übernahm.
An den formellen Teil dieser schon traditionsreichen Veranstaltung schloss sich wie schon in den Vorjahren der gesellige Part mit musikalischer Live-Begleitung, der das Netzwerken bei Häppchen und kalten Getränken zu einem weiteren Höhepunkt werden ließ.
Wir vom KAV danken Herrn Rohrbach für seinen großartigen Einsatz in den zurückliegenden sechs Jahren, wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Linde sowie darauf, sie bei Ihrer Arbeit tatkräftig unterstützen zu dürfen und wünschen ihr viel Erfolg und Freude für Ihre Amtszeit während dieser Wahlperiode.

 

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author: Heike Filipczyk
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Strafsache gegen DRACH – Sitzungstage

In der Strafsache gegen Drach finden Sie nachfolgend die Sitzungstage bis Ende Juni aufgeführt:

 

    • Mittwoch den 03.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Freitag den 05.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Montag den 15.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Dienstag den 16.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Montag den 22.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Mittwoch den 24.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Freitag den 26.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Dienstag den 30.05.2023, um 09:15 Uhr
    • Montag, 05.06.2023, um 09:15 Uhr,
    • Mittwoch, 07.06.2023, um 09:15 Uhr,
    • Freitag, 09.06.2023, um 09:15 Uhr.

 

 

author: Heike Filipczyk
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Ortstagung Deutscher Arbeitsgerichtsverband

EINLADUNG zur ORTSTAGUNG KÖLN

Montag ▪ 12.06.2023 ▪ 18 Uhr

Nach dem Neustart der Ortstagung Köln soll die Veranstaltung im Juni 2023 mit einem weiteren interessanten Thema fortgesetzt werden: der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zum AGB-rechtlichen Transparenzgebot.

Die Rechtsprechung ist vielfältig und ständig im Fluss – und sie stellt Praktiker in der arbeits-rechtlichen Beratung vor nicht unerhebliche Hürden. Die Liste der Transparenzverdikte wird immer länger. Eine klare Linie der Rechtsprechung ist hingegen kaum erkennbar. In den vergangenen Jahren hat das AGB-rechtliche Transparenzgebot im Arbeitsrecht daher eine enorme Sprengkraft entwickelt.

Der Vortrag

„Das Transparenzgebot im Spiegel der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung“

soll ein wenig Ordnung und Struktur in die Transparenzkontrolle bringen und die aktuelle arbeitsgerichtliche Rechtsprechung näher beleuchten.

Die Ortstagung Köln des Deutschen Arbeitsgerichtsverbands freut sich sehr, dass

Prof. Dr. Markus Stoffels,

vom Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Unternehmensrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Rechtsprechung für uns analysieren und dabei die
wichtigsten Themen der Vertragsgestaltung aufgreifen wird.

Die Veranstaltung findet statt am

Montag, den 12.06.2023, um 18:00 Uhr

in den Räumlichkeiten der

DGB-Rechtsschutz GmbH
Hans-Böckler-Platz 1
50672 Köln.

Wie immer besteht nach der Veranstaltung Gelegenheit bei einer Erfrischung zu einem allgemeinen Gedankenaustausch.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnahmebescheinigungen nach § 15 FAO können ausgestellt werden.

Ihre verbindliche Anmeldung wird gerne bis zum 01. Juni 2023 wahlweise über die Fax-Nummer: 0221 / 77 40 – 356 oder über die E-Mail Adresse: ortstagung@lag-koeln.nrw.de entgegen genommen.

author: Heike Filipczyk
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Neu: DAV Arbeitsgemeinschaft zum Betreuungsrecht

Der DAV ruft eine neue Arbeitsgemeinschaft „Betreuungsrecht“ ins Leben. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft ist es, Anwälten die im Bereich des Betreuungsrechts tätig sind, eine Plattform zum Austausch von Wissen und Erfahrungen zu bieten. Der DAV lädt alle herzlich dazu ein, sich der Arbeitsgemeinschaft anzuschließen.

Die offizielle Gründungsveranstaltung findet am Freitag, den 16. Juni 2023 auf dem Deutschen Anwaltstag in Wiesbaden im RMCC RheinMain CongressCenter statt. Dort haben Teilnehmende die Möglichkeit sich kennenlernen und erste Ideen und Pläne zu diskutieren. Ein besonderer Fokus wird dabei auf der Schaffung eines Netzwerkes für den Austausch von Best Practices und Erfahrungen liegen.

Bei Fragen rund um Gründung, Mitgliedschaft oder inhaltliche Arbeit der Arbeitsgemeinschaft wenden Sie sich gerne an die in der Berliner Geschäftsstelle des DAV zuständige Referentin Frau Selina Adelberger (adelberger@anwaltverein.de, Tel.: +49 30 726152-182).

author: Heike Filipczyk
Mitarbeit im KAV

Ihre Mitarbeit im KAV-Ausschuss

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich dazu einladen, sich einem unserer zahlreichen Fachausschüsse anzuschließen. Unsere Ausschüsse sind offen für alle ordentlichen Mitglieder des Kölner Anwaltverein e. V. (KAV), unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft oder der Berufserfahrung.

Unsere Ausschüsse setzen sich aus engagierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten zusammen, die sich intensiv mit dem Fachbereich des jeweiligen Ausschusses auseinandersetzen.
Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen werden aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung und Gesetzgebung und Herausforderungen in der Praxis diskutiert und mögliche Lösungen erarbeitet.

Die Fachausschüsse des KAV bieten Ihnen zudem die Möglichkeit,sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, Ihr Netzwerk und Ihr Fachwissen zu erweitern und sich aktiv an der Gestaltung und Vertretung unserer Interessen als Rechtsanwaltschaft zu beteiligen.

Mit ihren Kolleginnen und Kollegen planen Sie gesellige und verschiedenartige Netzwerkveranstaltungen, für die Ihnen ein Budget des KAV bereitgestellt wird und organisieren zusammenmit der Geschäftsstelle des KAV Fortbildungen Ihren Fachbereich betreffend.

Darüber hinaus können Sie auch aktiv an der Vertretung unsererInteressen als Rechtsanwaltschaft mitwirken. Unsere Ausschüsse arbeiten eng mit den Gerichten, Behörden und anderen Organisationen zusammen und setzen sich für die fachspezifischen Interessen im Namen des KAV ein. Sie nehmen zu den den Fachbereich des jeweiligen Ausschusses betreffenden Fragen – gegebenenfalls auch öffentlich – Stellung.

Wenn Sie Interesse haben, sich einem unserer Ausschüsse anzuschließen, informieren Sie sich gerne auf unserer Website über die verschiedenen Ausschüsse und Themenbereiche. Sie können sich auch direkt an uns wenden, um weitere Informationen zu erhalten oder um sich für eine Mitarbeit zu bewerben.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und im besten Falle in einem unserer Ausschüsse willkommen heißen zu dürfen.

Ihr Kölner Anwaltverein

 

Momentan ist Ihre Mitarbeit insbesondere in den folgenden Ausschüssen gefragt:
• Miet- und WEG-Recht
• Sozialrecht
• Verwaltungsrecht

Melden Sie sich gerne unter: info@koelner-anwaltverein.de

author: Heike Filipczyk
Beitragsbild Judenvertreibung New Africa Adobe Stock

Gedenkveranstaltung zum 31. März 1933 – Beginn der Vertreibung der jüdischen Juristen

Köln, 04. April 2023: Der Kölner Anwaltverein e.V. lud zur Gedenkveranstaltung „Beginn der Vertreibung der jüdischen Juristen in Köln“ am 31. März 2023 ins Oberlandesgericht Köln ein.

Grund hierfür war, dass sich am 31. März 2023 dieses so traurige wie auch zu verurteilende, menschenverachtende Kapitel deutscher Geschichte zum 90. Male jährte.
Die Kapazitäten des Plenarsaals waren mit weit über 120 interessierten Personen mehr als erschöpft.

Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltung vom Arbeitskreis Recht + Politik, dessen Sprecher, Herr Rechtsanwalt Jürgen Sauren, die Veranstaltung eröffnete. Hiernach ordnete der Historiker, Journalist und Publizist Dr. Matthias von Hellfeld die damaligen Geschehnisse auf der politischen Bühne im Frühjahr 1933 für die Zuhörer in ein Gesamtbild ein und erklärte die Zusammenhänge und Gründe, die zu diesem Auswuchs deutscher Geschichte führten.

Professor Dr. Giorgio Sacerdoti, eigens aus Mailand angereist, zeigte den anwesenden Teilnehmern am Beispiel seiner Familie das Ausmaß der damaligen Tragödie im Einzelnen auf. Er konnte dabei als Enkel des direkt betroffenen Kölner Rechtsanwalts Dr. Siegmund Klein auf interne familiäre Schriftstücke zurückgreifen und so diesen Geschehnissen eine sehr persönliche Note geben. Dr. Siegmund Klein selbst war als jüdischer Rechtsanwalt damals nicht von der reichsweiten Kampagne der SA betroffen, bei der die im Gerichtsgebäude Reichenspergerplatz anwesenden jüdischen Richter, Staats- und weiteren Rechtsanwälte rücksichtslos zusammengetrieben und auf einem Müllwagen verladen durch die Stadt transportiert wurden. Trotzdem endete seine Geschichte tragisch 10 Jahre später in Auschwitz, wie auch die des Großteils seiner Familie. Das Publikum dankte dem Redner für dessen emotional sehr mitreißenden wie auch spannenden und ausführlichen Vortrag mit Standing Ovation.

RA Dr. Moritz von Köckritz, dessen 2011 veröffentlichte Dissertation heute ein wichtiges Werk innerhalb der deutschen Justizgeschichte im Nationalsozialismus darstellt, schilderte im weiteren Verlauf der Veranstaltung die Gleichschaltung und Entnazifizierung am Beispiel der Präsidenten der Oberlandesgerichte.

Abschließend las Peter Mönnig, Direktor des Arbeitsgerichts Linz (am Rhein) aus seinem 2021 erschienenen Roman „Grenzverschiebung“ vor. Das Buch thematisiert die Ministerialbürokratie in der NS-Zeit, die Abschaffung des Rechtsstaates und die Aufgabe fundamentaler Rechtsgrundsätze.

Moderierend begleitet wurde dieser Abend von Rechtsanwalt Dr. Hanswerner Odendahl, der jüngst in den vergangenen drei Ausgaben des KAV MAGAZINs 01-03/2022 als Co-Autor der Beiträge „Dr. Alexander Bergmann – Präsident des OLG Köln 1933-1943“ in Erscheinung trat.

Nach einer Würdigung und Dank an die fünf Redner durch den Vorsitzenden des Kölner Anwaltverein e.V., Rechtsanwalt Markus Trude, hatten die Teilnehmer im Anschluss viel Gelegenheit zur Rekapitulation und Austausch bei Snacks und Getränken.

 

StartbildGesamteindruckSauren01Sauren02OdendahlOdendahl02von Hellfeld01von Hellfeld02Sacerdoti BuchSacerdoti Buch02Sacerdoti letzte Karte Siegmund KleinStanding OvationOdendahl Sacerdotivon Koeckritz01Odendahl von Kockritz01Moennig01Moennig02Odendahl Moennig01Trude01Gruppenfoto01
author: Heike Filipczyk
FAZ Einspruch Podcast TH Koeln Header

F.A.Z. Einspruch Live-Podcast „Schwarz und Grün – Antipoden der Rechtspolitik“

Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der TH Köln lädt herzlich zum F.A.Z. Einspruch Podcast mit Publikum

am 28. April 2023
um 15.00 Uhr
am Campus Südstadt der TH Köln
zum Thema „Schwarz und Grün – Antipoden der Rechtspolitik“

ein.

Dr. Reinhard Müller und Dr. Stephan Klenner von der F.A.Z. Einspruch Redaktion diskutieren mit dem NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach und der Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestags Elisabeth Winkelmeier-Becker über aktuelle rechtspolitische Entwicklungen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angefügten PDF.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an junge Anwälte.
Die Anmeldung wird bis zum 24. April 2023 erbeten und erfolgt über diesen Link.

Der Live-Podcast findet im Zusammenhang mit der Karrieremesse „Recht und Wirtschaft“ am Campus Südstadt, 11.00 – 15.00 Uhr, statt.

author: Heike Filipczyk